Energiedach: Dachsanierung und Photovoltaik - Anlagen
Die Sonne ist Ursprung allen Lebens und eine große Energiequelle. Sie strahlt im Verlaufe eines Jahres eine Energiemenge auf die Erde ab, die mehr als dem 6.000-fachen Energiebedarf der Weltbevölkerung entspricht.
Energie aus dem All
Bezogen auf Deutschland übersteigt die Einstrahlung der Sonne den Gesamtenergiebedarf um den Faktor 80. Auf einer Fläche von 1 qm trifft jedes Jahr Sonnenenergie auf, die 95-120l Heizöl entsprechen.
Und das in Deutschland! Eine Nutzung dieses riesigen Potenzials ist nicht nur im so genannten „Sonnengürtel“ rund um den Äquator, sondern auch in unseren Breitengraden sinnvoll und möglich.
Die Kraft der Sonne hat eine enorme Leistung. Die Sonne ist in der Lage und bringt so viel Energie auf z.B. wenn Sie 40 Minuten scheint wird so viel Energie frei, um den gesamten Welt Energiebedarf zu decken.
Energiedach: Alle Dächer sind geeignet - auch Flachdächer.
Im Grunde könnte auf jedem Dach eine Solaranlage installiert werden, die nach dem Photovoltaik-Prinzip arbeitet. Jedes Dach lässt sich im Prinzip in ein Energiedach verwandeln. Einige Dächer besitzen jedoch bessere Voraussetzungen als andere Dächer.
Die beste Voraussetzung, die ein Dach, auf dem eine Photovoltaik - Anlage montiert werden soll, haben kann, ist eine gute Ausrichtung zur Sonne. Denn je länger die Sonne ungehindert auf die Anlage einstrahlt, desto mehr Sonnenenergie kann in elektrische Energie umgewandelt werden.
Je mehr Strom erzeugt wird, desto höher fallen die Einnahmen für den Betreiber aus, vorausgesetzt, der Strom wird ins Stromnetz eingespeist und dementsprechend vergütet.
Optimal für den Betrieb einer Photovoltaik - Anlage ist eine Ausrichtung zwischen Südost und Südwest, die Mitte wäre ideal. Der Neigungswinkel der Dachfläche sollte zwischen 20 und 60 Grad liegen.
Je mehr die installierte Photovoltaik - Anlage von diesen optimalen Voraussetzungen abweicht, desto mehr Dachfläche muss für die Umwandlung der Sonnenenergie zur Verfügung gestellt werden bzw. desto mehr Photovoltaik- Module müssen auf dem Dach installiert werden, um die Differenzen auszugleichen.
Die Installation einer Photovoltaik - Anlage sollte von einem erfahrenen Elektroinstallateur vorgenommen werden. Man kann die Module auch selbst montieren, allerdings besteht dabei immer das Risiko, schnell größere Schäden anzurichten.
Heimwerker die sich zutrauen, eine solche Anlage selbst einzubauen, müssen vorab wissen, auf was es ankommt. Solarmodule reagieren zum Beispiel sehr empfindlich auf Druck. Wer sich ein Photovoltaik - Dach eingerichtet hat, ist als Betreiber dazu verpflichtet, die Anlage seinem Energieversorger bzw. Netzbetreiber zu melden
Sehen Sie hier wie wir ein Bungalow Flachdach mit EVA-Folie zum Energiedach aufgerüstet haben.
Energiedach - Wie funktioniert eine Solarzelle?
Bei einfallendem Licht auf eine Solarzelle, werden Elektronen freigesetzt. Dabei werden mit Hilfe einer beabsichtigten Unreinheit der Vor- und Rückseite positive Ladungsträger gebildet, die sich zu einer Seite der Solarzelle bewegen und zu der entgegengesetzten Seite orientieren.
Somit wird ein Plus- und Minuspol erzeugt. Jetzt könnte unter Zuhilfenahme eines Verbrauchers elektrischer Strom fließen.
Um größere Mengen an Strom, in diesem Fall Solarstrom, zu erzeugen, müssen mehrere Solarzellen miteinander verbunden werden. Einen solchen Verbund bezeichnet man als Modul (Solarmodul oder PV- Modul).
Bei der Herstellung von Solarmodulen werden die miteinander verbundenen Solarzellen laminiert, verglast und in den meisten Fällen mit einem Aluminiumrahmen versehen, der für Steifigkeit sorgt. Die meisten Solarmodule durchlaufen verschiedene Tests, wie z.B. einem Belastungstest, bevor sie für den Verkauf freigegeben werden.
Was ist eigentlich Solarstrom oder Photovoltaik?
Als Solarstrom bezeichnet man umgangssprachlich elektrische Energie, die aus Sonnenenergie gewonnen wurde. Bei dieser Form der Umwandlung von Licht in elektrischen Strom, spricht man vom photoelektrischen bzw. photovoltaischen Effekt.
Diese Form von Energie (Solarstrom) zählt zur Gruppe der erneuerbaren Energien, da sie auf der Erde ständig zur Verfügung steht und die Sonne, nach menschlichen Maßstäben betrachtet, mit einer voraussichtlichen Brenndauer von noch etwa 5 Milliarden Jahren, eine praktisch unerschöpfliche Energiequelle darstellt.
Der Ressourcenverbrauch auf der Sonne wird dabei im Verhältnis zu der Zeit, die der Mensch auf der Erde lebt, vernachlässigt.
Spezielle Grundlagen zum Thema Photovoltaik bzw. Solarstrom:
Solarförderung & Finanzierung
In der Regel werden Photovoltaikanlagen nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) gefördert.
Anlagen, die z.B. auf Schulen, Kindergärten oder anderen öffentlichen Gebäuden installiert werden, werden evtl. zusätzlich gefördert.
Erneuerbare Energien Gesetz EEG
GLS Gemeinschaftsbank eG
- Anlagenfinanzierung bis zu 25.000 €
- Privatkunden mit eigener Immobilie
- Sicherung über die Abtretung der Einspeisevergütung und Negativerklärung
Finanzierung über die Hausbank
Die klassische Möglichkeit. Viele lokale Kreditinstitute bieten Ihren Kunden auch außerhalb der KfW-Kredite interessante Finanzierungsmöglichkeiten an. Sprechen Sie mit Ihrer Hausbank.
Finanzierung mittels KfW Mitteln
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) hält zinsverbilligte Kredite zum Bau von Photovoltaikanlagen für Sie bereit. (z.b. Programm 140 Solarstrom erzeugen für Anlagen bis 50.000 €). Beantragt werden sie über Ihre Hausbank.
Finanzierung über die Umweltbank
Die Photovoltaikanlage kann als Sicherheit herangezogen werden.
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